Aitel

Copyright: Oberbayerischer Fischereiverband

Schonzeit gesetzlich: Keine

Schonzeit vereinsintern: –

Mindestmaß gesetzlich: Keine

Mindestmaß vereinsintern: –

Der Döbel (Leuciscus cephalus), auch Alet, Eitel oder Aitel (letzteres vor allem in Bayern: „das Aitel“), ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1500 Arten.

In manchen deutschsprachigen Regionen wird der Döbel auch „Aitel“ (Österreich, Bayern) oder „Alet“ (Alemannisch, etwa am Bodensee und in der Schweiz), genannt. Ein weiterer Name ist „Rohrkarpfen“ oder „Dickkopf“. Am unteren Neckar in der Kurpfalz nennt man ihn „Knilps“. Im Saar- und Moselbereich ist auch der Name Mülwe bzw. Milwe verbreitet[1].- Bis vor einiger Zeit wurde die Fischart noch als Squalius cephalus taxiert.

Der im Durchschnitt 30 bis 40 (max. 70 cm, bis 5 kg schwer) Zentimeter lange und 1 Kilogramm schwere Döbel hat einen gestreckten und seitlich abgeflachten, torpedoförmigen Körper. Der Kopf ist sehr groß und das endständige Maul breit. Das Maul hat statt der Zähne eine durchlaufende Horn-Schneide.- In seinem Habitus ähnelt er dem Aland (Leuciscus idus), hat aber größere Schuppen mit einer dunklen Umrandung, die eine netzartige Zeichnung ergeben, und eine nach außen gebogene Afterflosse. Der Rücken und die Flanken sind silbern bis golden, die Bauch- und Brustflossen rötlich gefärbt.

Ähnlich wie beim Karpfen kann die Länge (und damit das Gewicht) je nach Gewässer und natürlichem Nahrungsvorkommen stark differieren. Der größte Döbel in Großbritannien wurde im Jahr 2007 mit einem Gewicht von 4,2 Kilogramm in einem See bei Gloucester gefangen. Ein weiterer Großfisch von 4 Kilogramm wurde 2006 im Lake Wallingford / Großbritannien erbeutet, gefolgt von einem 3 Kilogramm schweren Exemplaren aus Kalmar/Schweden und dem Rhein.

Quelle: Wikipedia